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Frauen und Alte sollen die Lücke schliessen

Arbeitgeber und Bundesrat versuchen seit Jahren, mehr Fachkräfte zu rekrutieren. Bislang erfolglos. Das müsste sich jetzt ändern.

Laut Avenir Suisse liegt das grösste Potenzial bei den Frauen, um den Fachkräftemangel in der Schweiz zu beheben. Foto: Wildlife
Laut Avenir Suisse liegt das grösste Potenzial bei den Frauen, um den Fachkräftemangel in der Schweiz zu beheben. Foto: Wildlife

Hans Hess holt mit dem Zweihänder aus: Ohne Spezialisten aus dem Ausland «müssen wir einen Teil der Arbeit ins Ausland verlagern», drohte der Präsident des Industrieverbands Swissmem jüngst. Er reagiert damit auf den Vorschlag des Bundesrates zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Im Zentrum der Debatte steht die Einführung von Kontingenten – und die Angst, dass die Schweiz ihr Fachkräftedefizit nicht mehr im Ausland decken kann. Geht es nach Bundesrätin Simonetta Sommaruga, muss die Wirtschaft das Loch selbst stopfen – indem sie sich um das inländische Arbeitskräftepotenzial bemüht. Hier sei noch vieles möglich. Und: «Alle müssen ihren Beitrag leisten. Die Wirtschaft, der Bund, die Kantone.»

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