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Führt der starke Franken in eine Rezession?

Der Bund hat für Freitag zum Franken-Gipfel gerufen. Aymo Brunetti, Chefökonom des Staatssekretariat für Wirtschaft, sprach im Vorfeld über die Risiken des starken Franken und die Ziele des Krisentreffens.

Dämpft die Ängste vor einer Rezession: Seco-Chefökonom Aymo Brunetti.
Dämpft die Ängste vor einer Rezession: Seco-Chefökonom Aymo Brunetti.
Keystone

Vor dem Treffen zur Frankenstärke am Freitag ist das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) Ängste vor einer Rezession entgegengetreten. Laut Seco-Chefökonom Aymo Brunetti werde die Gesamtwirtschaft gebremst, aber nicht ins Minus zurückfallen.

Zwar seien einige Branchen von der Frankenstärke stark betroffen, sagte Brunetti in einem Interview mit der Zeitschrift «L'Hebdo», das am Donnerstag erscheint. Der plötzliche Anstieg der Kosten drücke die Margen. «Aber wir wissen nicht sicher, was diese Aufwertung des Frankens für den Rest der Wirtschaft bedeutet», betonte der Chefökonom.

In den 1990er Jahren hatte die Schweiz nicht nur mit einem starken Franken, sondern auch mit strukturellen Problemen und einer schweren Rezession zu kämpfen. Die aktuelle wirtschaftliche Situation sei ungleich günstiger, sagte Brunetti.

Die Ziele des Franken-Gipfels

Zwar werde die Aufwertung des Frankens das Wachstum negativ beeinflussen. Doch es sei unwahrscheinlich, dass dieser Faktor alleine eine Rezession verursache. Das Seco hat Arbeitgeber und Gewerkschafter zu einer Diskussionsrunde über die Wirtschaftslage und den starken Franken eingeladen. Das Treffen soll dazu dienen, «die Situation zu analysieren und Rückmeldungen einzuholen», sagte Brunetti.

SDA/jak

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