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«Ich wollte nicht schweigen»

Hervé Falciani ist zurück in Frankreich, der «Datendieb» arbeitet mit der Pariser Justiz zusammen. Und er wundert sich: Warum wollen die Schweizer Behörden nicht mehr von ihm wissen?

Hier trafen sich Schweizer Bundesanwälte mit Falciani zum geheimen Gespräch: Flughafen Genf-Cointrin.
Hier trafen sich Schweizer Bundesanwälte mit Falciani zum geheimen Gespräch: Flughafen Genf-Cointrin.
Keystone

Fast genau ein Jahr nach seiner Flucht nach Spanien ist Hervé Falciani, der 41-jährige frühere Informatiker der Genfer Filiale der Grossbank HSBC, in seine Heimat zurückgekehrt – nach Frankreich. An diesem Dienstagmorgen werden ihn, der auch als «Datendieb» bekannt ist, in einem Büro der Assemblée Nationale zwei Abgeordnete zu seiner Expertise in Sachen Steuerbetrug befragen: Die Sozialisten Yann Galut und Sandrine Mazetier bereiten eine neue Gesetzesvorlage zum Thema vor.

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