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Irland pocht auf tiefere Zinsen beim Rettungsschirm

Irland verhandelt über niedrigere Zinsen für das Rettungspaket der Europäischen Union. Ministerpräsident Enda Kenny erwägt dafür ein Entgegenkommen in einem anderen Bereich.

Mit der EU soll es bereits eine Übereinkunft über die Zinsen gegeben haben: Ministerpräsident Enda Kenny an einer EU-Konferenz am 25. März 2011.
Mit der EU soll es bereits eine Übereinkunft über die Zinsen gegeben haben: Ministerpräsident Enda Kenny an einer EU-Konferenz am 25. März 2011.
Keystone

Der irische Ministerpräsident Enda Kenny hat angekündigt, er werde auf niedrigere Zinsen beim Rettungsschirm für sein Land dringen. Die Anhebung der Unternehmenssteuern in seinem Land schloss Kenny aber aus.

Im Prinzip sei bereits eine Übereinkunft über die Absenkung der sechs Prozent Zinsen für das 85 Milliarden Euro schwere Rettungspaket von Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfonds (IWF) erreicht worden, sagte er in einem Interview des Videoportals Reuters Insider. Letzte Einzelheiten sollten dann geklärt werden, wenn das Rettungspaket für Portugal stehe.

Dass Irland im Gegenzug für geringere Zinsen seine von anderen EU-Staaten kritisierten niedrigen Unternehmenssteuern anhebt, schloss Kenny aus. Der Steuersatz von 12,5 Prozent sei in Stein gemeisselt, sagte Kenny, der in den USA um Investitionen in Irland wirbt. Die Steuerrate sei nicht verhandelbar.

SDA/mrs

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