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Schon leicht schlechtere Luft ist schädlich

Verschlechterte Luftqualität in Innenräumen wirkt sich sofort und stark auf die Beschäftigten aus. Das zeigen Versuche mit Schachspielern.

Je mehr Stress Angestellte haben, desto stärker geht ihre Produktivität in schlechter Luft zurück. Foto: Keystone
Je mehr Stress Angestellte haben, desto stärker geht ihre Produktivität in schlechter Luft zurück. Foto: Keystone

Eine druckfrische Studie von drei Ökonomen des deutschen IZA (Institut für Arbeitsökonomie) in Bonn zeigt erstmals auf, wie schon eine relativ geringe Verschlechterung der Luftqualität in Innenräumen die Produktivität von Beschäftigten mit intellektuell besonders herausfordernden Aufgaben mindert.

Das gilt vor allem, wenn die Leistung unter Zeitdruck erbracht werden muss – was in der Arbeitspraxis meist und zunehmend der Fall ist. Der Leistungsabfall geht dabei nicht unmittelbar auf eine schon mehrfach belegte gesundheitliche Beeinträchtigung zurück und erfolgt auch nicht verzögert. Die negativen Folgen treten sofort mit der Verschlechterung der Luftqualität ein.

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