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Krisen-Angst wächst

Die Sorge der Bürger in Deutschland nimmt angesichts der wirtschaftlichen Verhältnisse zu. Dies zeigt eine neue Erhebung.

Zeigte sich 2009 nur gut die Hälfte der Deutschen über die Krise beunruhigt, so sind es in diesem Jahr schon drei Viertel, wie die Chefin des Meinungsforschungsinstituts Allensbach, Renate Köcher, in einem am Samstag vorab veröffentlichen Beitrag für die «Wirtschaftswoche» schrieb. Demnach rechnen nur 22 Prozent der Bundesbürger fürs nächste halbe Jahr mit einer positiven Entwicklung, 38 Prozent dagegen mit einem konjunkturellen Rückschlag.

«Sah es noch im Frühjahr so aus, als ob sich der Optimismus allmählich durchsetzt, hat sich die Stimmung seit Mai wieder merklich verdüstert», schrieb die Chefin des Meinungsforschungsinstituts. «Die Menschen trauen dem Aufschwung nicht. Die rasche Abfolge von Finanzmarktkrise, Rezession und der Krise der Währungsunion habe das Zutrauen unterminiert, dass sich über eine längere Zeit eine stabile, überraschungsarme Aufschwungphase entwickeln könnte.»

dapd/sam

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