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Schweizer Hotels so beliebt wie seit 2008 nicht mehr

Die Schweizer Hotellerie hat im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr ein sattes Plus verbucht. Zu verdanken ist der Anstieg vor allem ausländischen Gästen.

Bei ausländischen Gästen sehr beliebt: Zimmer eines Hotels auf dem Bürgenstock, das noch nicht eröffnet hat. (Archiv)
Bei ausländischen Gästen sehr beliebt: Zimmer eines Hotels auf dem Bürgenstock, das noch nicht eröffnet hat. (Archiv)
Urs Flüeler, Keystone

Die Schweizer Hotels haben ein gutes erstes Halbjahr 2017 hinter sich. Die Übernachtungszahlen nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,4 Prozent zu. Zu verdanken ist der Anstieg auf 17,6 Millionen Logiernächte vor allem Besuchern aus dem Ausland, im Speziellen Asien. Es ist das beste Halbjahresresultat seit dem Rekordjahr 2008, als in der gleichen Jahresperiode 18,4 Millionen Logiernächte verbucht wurden.

Mit Ausnahme von Februar sei die Zahl der Hotelübernachtungen in allen Monaten angestiegen, schreibt das BFS. Bei der inländische Nachfrage verbuchte die Hotellerie insgesamt 8,1 Millionen Logiernächte, was gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode einer Zunahme von 4 Prozent entspricht ( 310'000).

Ausländischer Tourismus im Aufschwung

Bei den ausländischen Besuchern waren es insgesamt 4,7 Prozent mehr Hotelübernachtungen (428'000). Vor allem aus Asien logierten wieder mehr Gäste in Schweizer Hotels. Hier stiegen die Übernachtungszahlen um 15,4 Prozent (287'000). Indien verzeichnete ein Plus von 81'000 Logiernächten (23,8 Prozent), gefolgt von China (ohne Hongkong, 57’000 /12 Prozent) und Südkorea (52’000/35 Prozent). Der amerikanische Kontinent verbuchte eine Zunahme um gut 10 Prozent oder 119'000 Logiernächte.

Derweil stieg die Nachfrage aus Europa (ohne Schweiz) um 21'000 Übernachtungen oder 0,4 Prozent nur leicht. Das wichtigste Gästeland verzeichnete mit 1,85 Millionen Logiernächten einen Rückgang von 0,1 Prozent.

SDA/mch

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