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«Minusteuerung» drückt Zahlen der Detailhändler

Die Novemberdaten zeigen, dass die Detailhändler verhalten in die Weihnachtssaison 2011 gestartet waren. Dabei spielte auch die «Minusteuerung» eine Rolle.

Für Essen und Trinken haben die Konsumenten weniger ausgegeben: Weihnachtseinkauf in Zürich. (3. Dezember 2011)
Für Essen und Trinken haben die Konsumenten weniger ausgegeben: Weihnachtseinkauf in Zürich. (3. Dezember 2011)
Keystone

Das Weihnachtsgeschäft 2011 der Schweizer Detailhändler ist gemäss der nun vorliegenden offiziellen Statistik im November verhalten gestartet. Die Umsätze gingen gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,8 Prozent zurück. Dabei schlugen die gesunkenen Preise zu Buche: Um diesen Effekt bereinigt stiegen die realen Detailhandelsumsätze um 1,8 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.

Tatsächlich weniger in der Kasse hatten aber insbesondere Händler von Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren. Hier gingen die Umsätze um 2,7 Prozent zurück. Unter Ausklammerung der Preisabschläge resultierte hingegen eine Zunahme um 1 Prozent. Im Nichtnahrungsmittelsektor sanken die Detailhandelsumsätze nominal um 1,4 Prozent, während sie real um 2,2 Prozent stiegen.

In ersten Umfragen hatten sich Detailhändler Ende Dezember zurückhaltend über das Weihnachtsgeschäft geäussert. Die Eurokrise belastete zunehmend die Konsumentenstimmung. Hinzu kamen der Einkaufstourismus im Ausland und vermehrte Einkäufe via Internet. Früh gestartet wurde auch der Ausverkauf von Winterkleidern.

Dezember-Umsätze von Coop schon bekannt

Die Detailhandelsumsätze für Dezember und das ganze Jahr 2011 wird das BFS in rund einem Monat veröffentlichen. Bereits bekannt sind die Jahresumsätze der Coop-Gruppe: In den Supermärkten alleine setzte das Unternehmen, das unter anderem auch im Grosshandel tätig ist, 11,0 Milliarden Franken um, das sind 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

SDA/rub

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