Zum Hauptinhalt springen

«Mit bemerkenswert wenigen Ausnahmen...»

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise zeigten Banker und Regulatoren Reue und gelobten Besserung. Davon ist heute nicht mehr viel zu spüren. Das jüngste Beispiel dazu liefert ausgerechnet Alan Greenspan.

Die Erschütterung ist auch von ihm gewichen: Der Ex-Chef der US-Notenbank, «Maestro» Alan Greenspan, wettert wieder gegen Regulierungen und verharmlost die Finanzkrise.
Die Erschütterung ist auch von ihm gewichen: Der Ex-Chef der US-Notenbank, «Maestro» Alan Greenspan, wettert wieder gegen Regulierungen und verharmlost die Finanzkrise.
Keystone

Bis zur Krise hatte keine einzige Person auf den Finanzmärkte einen höheren Status und ein höheres Ansehen als er: Alan Greenspan. Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve von 1987 bis 2006 wurde ehrfürchtig «Maestro» genannt. Mit seinen meist orakelhaft vorgetragenen Ansichten konnte er wie kein Zweiter die Märkte bewegen. Und er hielt diese Märkte für so robust, dass er sich gegen sämtliche Regulierungsbestrebungen wandte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.