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Nun ist ein Viertel der Spanier arbeitslos

In Spanien hat die Arbeitslosenquote ein neues Allzeithoch erreicht. In den Sommermonaten haben weitere 80'000 Spanier ihren Job verloren.

Noch nie waren so viele Menschen in Spanien arbeitslos: Eine Spanierin sieht in einem Jobbüro in Pamplona eine Liste mit offenen Stellen durch. (26. Oktober 2012)
Noch nie waren so viele Menschen in Spanien arbeitslos: Eine Spanierin sieht in einem Jobbüro in Pamplona eine Liste mit offenen Stellen durch. (26. Oktober 2012)
Keystone

Die Arbeitslosenquote in Spanien steht bei einem neuen Allzeithoch von 25 Prozent. Im dritten Quartal sei sie gegenüber den vorangegangenen drei Monaten um weitere 0,4 Prozentpunkte angestiegen, teilt das spanische Statistikinstitut mit. 85'000 weitere Spanier seien von Juli bis September in die Arbeitslosigkeit geraten. Insgesamt liegt die Zahl damit bei 5,78 Millionen.

Spanien erlebt derzeit zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen drei Jahre eine Rezession und kämpft mit massiven Finanzproblemen. Auch das Bankensystem muss neu strukturiert werden, was bis zu 60 Milliarden Euro kosten soll, die von der Eurogruppe bereitgestellt werden. Immer wieder war es angesichts der schlechten Lage für viele Spanier in den vergangenen Wochen und Monaten zu Protesten gegen die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy gekommen.

Generalstreik angekündigt

Rajoy plant weitere Sparmassnahmen, die aus Sicht der Gewerkschaften die Wirtschaft abwürgen und das Sozialsystem bedrohen. Sie haben deshalb für den 14. November zu einem Generalstreik aufgerufen.

dapd/mw

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