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Ölpreise fallen immer tiefer

Schon den achten Tag in Folge sinken die Preise für Erdöl. Zu den bisherigen Gründen gesellt sich nun ein weiterer hinzu.

Auch die Preise von Energie- und Rohstoffaktien fallen: Börsenhändler Meric Greenbaum verfolgt Kurse an der New York Stock Exchange. (11. Dezember 2015)
Auch die Preise von Energie- und Rohstoffaktien fallen: Börsenhändler Meric Greenbaum verfolgt Kurse an der New York Stock Exchange. (11. Dezember 2015)
Richard Drew, Keystone

Die Ölpreise sind am Dienstag erneut gefallen. Das Nordseeöl Brent wurde mit 37,71 Dollar je Fass gehandelt. Das US-Öl WTI verbilligte sich auf 36,24 Dollar je Barrel. Das ist bereits der achte Tag in Folge, an dem es für den Ölpreis bergab geht.

Wegen des weltweiten Überangebots hat sich der Ölpreis seit Mitte 2014 mehr als halbiert. Hintergrund ist der Anstieg der Förderung im Zuge des Schiefergas-Booms in den USA mit Hilfe der umstrittenen Fracking-Technik. Zudem schwächelt die Nachfrage infolge der schwachen Weltkonjunktur. Ein weiterer Faktor ist zurzeit der milde Winter und die deshalb geringe Nachfrage nach Heizöl.

SDA

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