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Romands fordern mehr vom Staat

Was sich regelmässig an der Urne zeigt, haben Ökonomen nun in Zahlen gefasst: Welsche glauben stärker an Umverteilung als Deutschschweizer. Die Autoren nennen auch eine mögliche Erklärung.

Romands, Tessiner und Rätoromanen sprechen sich stärker für Umverteilung aus als Deutschschweizer. Das bestätigen jetzt Ökonomen, die Aussagen von Bürgern mit deren Sprachzugehörigkeit verglichen haben. (Bild: Protest von Bauarbeitern in Genf, November 2011)
Romands, Tessiner und Rätoromanen sprechen sich stärker für Umverteilung aus als Deutschschweizer. Das bestätigen jetzt Ökonomen, die Aussagen von Bürgern mit deren Sprachzugehörigkeit verglichen haben. (Bild: Protest von Bauarbeitern in Genf, November 2011)
Keystone
Gegen ein verschärftes Arbeitslosengesetz: Demonstration in Genf, April 2011.
Gegen ein verschärftes Arbeitslosengesetz: Demonstration in Genf, April 2011.
Keystone
Repräsentativer Vertreter der welschen Linken: Pierre-Yves Maillard, Waadtländer Staatsrat, hier bei einem Parteitreffen in Morges.
Repräsentativer Vertreter der welschen Linken: Pierre-Yves Maillard, Waadtländer Staatsrat, hier bei einem Parteitreffen in Morges.
Keystone
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Die Zugehörigkeit zu einer Sprachgruppe entscheidet in bedeutendem Masse mit, ob ein Mensch für oder gegen mehr staatliche Umverteilung ist: Romands, Tessiner und Rätoromanen haben deutlich höhere Ansprüche an den Sozialstaat als Deutschschweizer. Das haben vier Ökonomen der Universitäten Lausanne und Zürich nachgewiesen, indem sie Umfrageergebnisse und Abstimmungsresultate direkt entlang der Sprachgrenze verglichen.

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