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«Schweiz ist keine Neidgesellschaft»

«Bilanz»-Redaktor Stefan Lüscher über seine Erfahrungen beim Aufspüren von Reichen.

Herr Lüscher, seit 25 Jahren erstellen Sie und Ihre Kollegen von der «Bilanz» ein Heft mit den reichsten Schweizern. Warum eigentlich?

Als wir anfingen, wusste man wenig bis nichts über die Besitzstrukturen von Unternehmen. Roche war eine der wenigen Firmen, bei der bekannt war, dass die Erben um Paul Sacher eine Mehrheit hatten, aber nicht, wie viel. Für mich gehört es zur Demokratie, dass man eine gewisse Transparenz hat. Darum hatten wir damit angefangen. Die Liste war ursprünglich nicht als «Schlüsselloch»-Geschichte gedacht, hat sich aber, das gebe ich zu, ein wenig in diese Richtung entwickelt.

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