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Wenn da nur nicht der Ölpreis wäre...

Börsenboom, Aufschwung in den USA, milde Rezession in Europa: Alles deutet auf einen Aufschwung der Weltwirtschaft hin. Das Ganze steht allerdings auf schmierigem Fundament.

Der Ölhahn kann derzeit nicht mehr weiter aufgedreht werden: Raffinerie bei Basra im Irak.
Der Ölhahn kann derzeit nicht mehr weiter aufgedreht werden: Raffinerie bei Basra im Irak.
Keystone
Umgerechnet bald 2.50 Franken zahlen Franzosen für einen Liter Bleifrei: Preisangabe an einer Tankstelle bei Paris. (14. März 2012)
Umgerechnet bald 2.50 Franken zahlen Franzosen für einen Liter Bleifrei: Preisangabe an einer Tankstelle bei Paris. (14. März 2012)
Keystone
Trotz harter Arbeit lässt sich derzeit nicht viel mehr Öl fördern: Statue zu Ehren der Ölarbeiter in Venezuela.
Trotz harter Arbeit lässt sich derzeit nicht viel mehr Öl fördern: Statue zu Ehren der Ölarbeiter in Venezuela.
Reuters
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Der bekannte deutsche Ökonom und Wirtschaftsweise Bert Rürup hat soeben ein Buch veröffentlicht unter dem Titel «Fette Jahre». Seine Botschaft lautet: Alles wird gut. Das britische Wirtschaftsmagazin «Economist» fragt sich in seiner neuesten Ausgabe «Kann dies der Aufschwung sein?» und beantwortet die Frage mit deutlich hörbaren Ja-Untertönen. Die Börsen glauben schon seit Wochen daran. Im letzten halben Jahr haben die wichtigsten Indizes rund 20 Prozent zugelegt. Gestern noch dominierten Griechenland-Pleite und US-Schulden die Schlagzeilen. Ist jetzt der Krisenspuk also vorbei?

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