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Sind die neuen Krebsmedikamente nutzlos?

680 Millionen Franken geben die Krankenkassen jährlich für Krebsmittel aus. Studien zweifeln allerdings an ihrem Nutzen. 2020 steht ihre Erstattung infrage.

Bekannt sind meist nur Werte zum Überleben ohne Fortschreiten der Krankheit: Patientin im Spital. Foto: Getty Images

Bekannt sind meist nur Werte zum Überleben ohne Fortschreiten der Krankheit: Patientin im Spital. Foto: Getty Images

Die meisten der neuen Medikamente zielen auf Krebs. 30 bis 40 Prozent der gesamten Forschung der Pharmaindustrie dreht sich um sie. Das zeigt Wirkung: In den vergangenen Jahren gab es so viele bahnbrechend neue Therapieansätze wie noch nie.

Das zeigt sich auch im Preis: In der Schweiz gehören Krebsmittel nicht nur zu den teuersten Medikamenten überhaupt, sondern auch zu denjenigen mit dem höchsten Preisanstieg. Laut dem Arzneimittelreport der Krankenkasse Helsana sind die Pro-Kopf-Kosten pro Therapie von rund 6500 Franken im Jahr 2014 auf knapp 9000 Franken im vergangenen Jahr gestiegen.

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