Zum Hauptinhalt springen

«Narzissmus ist karrierefördernd»

Blendertum und Machtdrang: Die CS-Affäre hat uns vor Augen geführt, wie die Topeliten in multinationalen Unternehmen miteinander umgehen.

Rudolf Strahm
Die Credit Suisse kommt im Moment nicht aus den Schlagzeilen. Doch die Führungskultur ist auch bei der Konkurrenz nicht besser. (Keystone/
Die Credit Suisse kommt im Moment nicht aus den Schlagzeilen. Doch die Führungskultur ist auch bei der Konkurrenz nicht besser. (Keystone/

Es ist unergiebig, lange darüber zu spekulieren, ob Tidjane Thiam als oberster Chef der Credit Suisse von der Bespitzelung seines abgesprungenen Konkurrenten Iqbal Khan wusste oder nicht. Bestätigt in dieser peinlichen, nebulösen Affäre ist heute, dass die Kommunikation in der CS gelöscht worden ist und dass jetzt zwei Untergebene Thiams als Bauernopfer über die Klinge springen müssen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen