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Lädelisterben kein Mythos - Filialketten auf Vormarsch

Das Lädelisterben ist kein Mythos, sondern Tatsache: Zwischen 1998 bis 2008 sind in der Schweiz 6300 Geschäfte verschwunden.

Unter dem Strich musste mehr als jeder zehnte Laden seine Türen schliessen. Besonders gross sei das Lädelisterben im Lebensmitteldetailhandel, sagte Credit Suisse-Ökonomin Nicole Brändle am Mittwoch vor den Medien in Zürich. Bei den Lebensmittelgeschäften machte gar jeder vierte «Tante Emma»-Laden dicht. Die Marktbereinigung traf viele inhabergeführte Kleinstläden, die mit dem zunehmenden Preisbewusstsein und den Ansprüchen der Kundschaft an die Sortimentsbreite und Ladenöffnungszeiten nicht mithalten konnten. Mehr Angestellte Insgesamt ging die Zahl der Geschäfte in der Schweiz um 12 Prozent von 54'360 auf 48'030 zurück, wie die Credit Suisse in ihrem «Retail Outlook 2011» feststellt. Besonders ausgeprägt sei das Lädelisterben in den wenig touristischen Randregionen. Allerdings schlug dies nicht auf die Beschäftigung durch. Die Zahl der Angestellten kletterte gleichzeitig um 1,7 Prozent auf 253'550 im Jahr 2008, weil die verbliebenen Läden grösser wurden. Der Vormarsch der Filialketten geht weiter. Am meisten expandierten sie im Sporthandel, wo die Ketten ihren Anteil von 21 auf 37 Prozent ausweiten konnten. Auf Platz zwei folgten Apotheken und Drogerien ( 13 Prozentpunkte auf 34 Prozent) vor dem Buchhandel ( 13 auf 59%) sowie dem Möbelhandel ( 12 auf 55%). Das grösste Gewicht haben die Filialketten bei Warenhäusern (Anteil von 97%) und bei Supermärkten (87%).

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