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Liebherr erhöht am Standort Bulle die Arbeitszeit

Die 800 Angestellten des Baumaschinen- und Kühlgeräteherstellers Liebherr am Hauptsitz in Bulle FR müssen ab Mitte 2012 wöchentlich zwei Stunden mehr arbeiten.

Die Massnahme soll den Effekt der Frankenstärke mindern und letztlich der Arbeitsplatzerhaltung dienen. So wird die wöchentliche Arbeitszeit ab 1. Mai 2012 von 40 auf 42 Stunden erhöht. «Als Entschädigung für die zusätzliche Arbeit bekommt jeder Mitarbeiter 2,5 Prozent mehr Lohn», wird Standort- Direktor Claude Ambrosini am Freitag in der Westschweizer Tageszeitung «La Liberté» zitiert. Demnach bleiben aber noch immer 24 Arbeitsminuten pro Woche unentlöhnt. Durch die verschlechterte gesamtwirtschaftliche Situation müsse der Liebherr-Standort Bulle bis zu 15 Prozent Margenverlust hinnehmen, erklärte Ambrosini weiter. Da Liebherr Bulle nahezu 100 Prozent seiner Produktion in die Eurozone exportiert, macht dem Baumaschinen- und Kühlgerätehersteller auch der starke Franken zu schaffen. Die Liebherr-Gruppe beschäftigt weltweit 32'000 Personen, 1000 davon in der Schweiz.

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