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Liechtensteinische Landesbank wieder mit Neugeld

Der Liechtensteiner Finanzplatz gewinnt das Vertrauen der Kunden zurück.

Einen Tag nach der LGT Group hat auch die Liechtensteinische Landesbank (LLB) einen Neugeldzufluss vermeldet. Einen Rückschlag gab es beim Konzernergebnis. Der Reingewinn schrumpfte im ersten Semester 2010 um knapp 37 Prozent auf 60,5 Mio. Franken. Tiefe Zinsen, instabile Finanzmärkte und die direkte Verbuchung des Finanzergebnisses über die Erfolgsrechnung hätten sich auf das Konzernergebnis ausgewirkt, teilte die LLB am Donnerstag mit. Im Zinsgeschäft verdiente die Bank mit 85,4 Mio. Fr. rund 20 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Der Erfolg im Dienstleistungs- und Kommisionsgeschäft stieg um 4,8 Prozent auf 115 Mio. Franken. Positiv für die LLB ist, dass nach der Steueraffäre und der Finanzmarktkrise wieder Kundengelder fliessen. 1,5 Mrd. Fr. netto betrug der Neugeldzufluss. Besonders erfreulich habe sich die Trendwende bei den Neugeldern im Geschäftsfeld Markt International ausgewirkt, so die Bank. Der Geldzufluss wurde allerdings durch Währungs- und Börsenkurseffekte nahezu kompensiert. Im Vergleich mit dem Stand von Ende Dezember 2009 nahmen die Kundenvermögen lediglich um 0,2 Prozent auf 49,6 Mrd. Fr. zu. Die Bank habe starke Neugeldzuflüsse erzielt. Mit dem Resultat des ersten Semesters könne die LLB dennoch nicht ganz zufrieden sein, wird Bankenchef Josef Fehr in der Mitteilung zitiert. Fehr erwartet im zweiten Halbjahr zwar eine Ergebnisverbesserung. Insgesamt aber wird das Jahresergebnis 2010 unter jenem des Vorjahres bleiben.

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