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Lockheed-Chefin sagt Trump tausende neue Stellen zu

Marillyn Hewson kündigt die Schaffung von 1800 neuen Arbeitsplätzen im Lockheed-Werk im texanischen Fort Worth an. Auch der Kampfjet F-35 soll billiger werden.

Zusagen für den designierten Präsidenten: Marillyn Hewson redet nach ihrem Besuch bei Donald Trump in New York zur Presse. (13. Januar 2017).
Zusagen für den designierten Präsidenten: Marillyn Hewson redet nach ihrem Besuch bei Donald Trump in New York zur Presse. (13. Januar 2017).
Albin Lohr-Jones, Keystone

Die Chefin des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin, Marillyn Hewson, hat dem künftigen Präsidenten Donald Trump die Schaffung von tausenden neuen Stellen in den USA zugesagt.

Lockheed Martin werde in Fort Worth im Bundesstaat Texas 1800 neue Jobs schaffen, einschliesslich der Zulieferindustrie gehe es um «abertausende» Stellen, sagte Hewson heute im New Yorker Trump Tower, nachdem sie dort mit Trump gesprochen hatte.

Kosten für f-35 soll gesenkt werden

Die Lockheed-Chefin stellte zudem in Aussicht, die Kosten für den Tarnkappenbomber F-35 zu senken. Sie habe Trump «einige Ideen» zur Kosteneindämmung vorgestellt, es sei «ein tolles Treffen» gewesen, erläuterte Hewson. Im Dezember hatte Trump das F-35-Programm via Twitter attackiert. Die Kosten seien «ausser Kontrolle geraten», nach seiner Amtseinführung am 20. Januar könnten Milliarden eingespart werden.

Das F-35-Programm ist das teuerste Rüstungsprogramm in der Geschichte der USA, wo das Flugzeug sowohl von der Luftwaffe als auch von den Lufteinheiten der Marine und der Marineinfanterie eingesetzt wird.

Lockheed Martin schloss mit der US-Regierung Verträge im Umfang von 379 Milliarden Dollar für 2443 Flugzeuge des neuen Typs ab, der Grossteil der Maschinen geht an die US-Luftwaffe. Zusammen mit den Betriebs- und Wartungskosten werden die Ausgaben für die veranschlagte Nutzungsdauer bis zum Jahr 2070 auf 1,5 Billionen Dollar beziffert.

SDA/nag

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