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Löhne steigen 2013 laut UBS-Umfrage um rund 0,8 Prozent

Die Löhne in der Schweiz werden für 2013 im Durchschnitt um voraussichtlich rund 0,8 Prozent erhöht.

Dies zeigt eine Umfrage der Grossbank UBS. Real bleibt aber nur wenig mehr in der Tasche. Denn die Ökonomen der UBS erwarten für 2013 eine Teuerung von 0,6 Prozent. Dies ergibt eine reale Lohnerhöhung von durchschnittlich 0,2 Prozent. Darin noch nicht eingerechnet sind weiter steigende Gebühren und Krankenkassenprämien. Die negative Teuerung im laufenden Jahr und die wachsende Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung vor allem in Europa wirkten dämpfend auf die Lohnerhöhungen, schreibt die UBS in einem Communiqué vom Freitag. Bei den einzelnen Branchen gibt es teilweise erhebliche Unterschiede. Während die Chemie- und Pharmabranche mit einer nominalen Erhöhung von 1,3 Prozent und die Informatikdienste mit 1,2 Prozent an der Spitze stehen, müssen sich die Arbeitnehmenden im Tourismus auf eine Nullrunde einstellen. Die Unternehmen gaben in der Umfrage an, die Löhne im laufenden Jahr um rund 1 Prozent erhöht zu haben. Dank einer negativen Inflation von 0,5 Prozent ergab sich somit eine Reallohnerhöhung von 1,5 Prozent. Die UBS befragte für ihre Lohnstudie, welche sie seit 1989 jährlich durchführt, 378 Unternehmen sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden aus 22 Branchen.

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