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Mexiko verliert Vertrauen in den Dollar und kauft lieber Gold

Mexico Mexiko verliert sein Vertrauen in den schwächelnden Dollar und setzt verstärkt auf Gold als Reservewährung.

Der südliche Nachbar der USA stockte im ersten Quartal seine Goldbestände um mehr als vier Milliarden Dollar auf, wie die Zentralbank des Landes am Donnerstag mitteilte. Mit dem drittgrössten Gold-Kauf der vergangenen zehn Jahre kommt Mexiko nun auf einen Goldbestand von über 100 Tonnen oder 3,2 Millionen Unzen. Ende Januar waren es nur 6,8 Tonnen. Im grossen Stil hatten sich in den vergangenen Jahren auch die anderen Schwellenländer Russland, China und Indien mit dem Edelmetall eingedeckt. Der Goldpreis hat in diesem Jahr bereits um elf Prozent zugelegt und liegt aktuell bei 1500 Dollar je Unze. Der Dollar hat dagegen gegenüber einem Korb der anderen wichtigen Weltwährungen 7,6 Prozent verloren. Der Dollar ist unter anderem wegen der bisher ungelösten Budgetprobleme der USA unter Druck. Das als «sicherer Hafen» geltende Gold profitiert dagegen von den Unsicherheiten über die Entwicklung in der arabischen Welt und die Euro-Schuldenkrise. Der mexikanische Gold-Kauf entspricht ungefähr vier Prozent der gesamten Devisenreserven des Landes von 126 Milliarden Dollar.

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