Zum Hauptinhalt springen

Misere am spanischen Arbeitsmarkt verschärft sich

Madrid Die Lage am spanischen Arbeitsmarkt hat sich im Frühjahr weiter verdüstert.

Die Erwerbslosenquote erhöhte sich im März um 0,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Montag mitteilte. Bereits im Februar war die Quote mit 20,5 Prozent die höchste in der gesamten Europäischen Union. Die Arbeitslosenzahlen steigen bereits seit acht Monaten kontinuierlich an - mittlerweile sind mehr als 4,3 Millionen Spanier ohne Job. Die Regierung in Madrid rechnet damit, dass es erst gegen Ende des Jahres wieder zu einem Stellenaufbau kommen wird. Die jüngsten Daten bieten zumindest einen kleinen Lichtblick für das Land, das tief in der Schulden- und Wirtschaftskrise steckt: Im wichtigen Bausektor fiel das Niveau der Erwerbslosigkeit um 4,4 Prozent, was Experten als Zeichen der Stabilisierung dieses von der Krise arg gebeutelten Sektors sehen. Allerdings baute der dominierende Dienstleistungssektor weiter Stellen ab. Die Zahl der Arbeitslosen stieg dort um 0,6 Prozent.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch