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Neue Vorschriften gegen geschönte Bank-Bilanzen

London Banken sollen Risiken in ihren Büchern weniger leicht durch eine vorübergehende Ausbuchung aus der Bilanz verschleiern können.

Das Gremium, das die Bilanzierungsregeln für über hundert Länder festlegt, plant eine Verschärfung der Vorschriften. Das International Accounting Standards Board (IASB) will die Banken zwingen, klarer als bisher offenzulegen, welche Vermögenswerte sie kurz vor dem Stichtag aus ihren Zahlenwerk verschoben haben. Auf diese Weise hatten Banken in der Vergangenheit ihre Zahlen geschönt und ihren Anlegern in der Finanzkrise böse Überraschungen beschert. Die Neuregelung ist ab Juli 2011 verpflichtend, die Banken können sie aber schon vorher anwenden. Mit der Verschärfung reagiert das IASB auf die Praxis von Banken, risikoreiche Papiere kurz vor Quartalsende aus der Bilanz zu entfernen und sie wenige Tage später wieder zurückzubuchen. Mit einer «schlankeren» Bilanz können etwa etwa höhere Eigenkapitalquoten vorgespiegelt werden.

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