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Neuer Mepha-Besitzer plant Ausbau in Aesch BL - CEO Villiger geht

Die US-Pharmafirma Cephalon will den im letzten April übernommenen Baselbieter Generikahersteller Mepha mit Sitz in Aesch BL ausbauen.

Nicht mehr dabei bei der bevorstehenden Expansion ist der bisherige Mepha-CEO Thomas Villiger. Der 59-jährige Villiger, der das Unternehmen 14 Jahre geleitet hatte, habe sich entschieden, als CEO zurückzutreten, teilte die Mepha Pharma AG am Donnerstag mit. Neben Villiger verlässt auch Martin Berger, Leiter Mepha International, das Unternehmen. Die übrigen Geschäftsleitungsmitglieder verbleiben in Aesch. Der biopharmazeutische Konzern Cephalon hatte Mepha im April für knapp 623 Mio. Fr. übernommen. Nun will das US-Unternehmen die Baselbieter Firma zu ihrem Generika-Kompetenzzentrum in Europa ausbauen. Es geht dabei neben der galenischen Entwicklung auch um Produktion, Distribution und Beschaffung. Zudem plant Cephalon, einzelne seiner Produkte in Aesch herstellen zu lassen. Für den Standort Aesch, wo Mepha 520 seiner weltweit rund 1000 Angestellten beschäftigt und letztes Jahr einen Umsatz von 408 Mio. Fr. erzielte, hat Cephalon gemäss der Mitteilung grössere Investitionspläne. Nähere Angaben dazu wollte ein Mepha-Sprecher auf SDA-Anfrage nicht machen. Mittelfristig sei in Aesch jedoch mit zusätzlichen Arbeitsplätzen zu rechnen. Weitere Informationen stellte der Sprecher für nächste Woche in Aussicht. Dann soll die Belegschaft über die neuen Strukturen orientiert werden und auch erfahren, wer Mepha künftig leiten wird. Für den Schweizer Markt hat die Transaktion keine Auswirkungen. Nachahmermedikamente von Mepha werden unter bisherigen Namen weiterhin angeboten.

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