Zum Hauptinhalt springen

Notenbank Fed: US-Wirtschaft setzt Erholung fort

New York Die US-Wirtschaft hat nach Einschätzung der Notenbank Fed über den Jahreswechsel weiter an Stärke gewonnen.

Überall im Land habe sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt verbessert, teilte die Zentralbank am Mittwoch in ihrem «Beige Book» zur Lage der US-Wirtschaft mit. Auch die verarbeitende Industrie habe in allen Regionen zugelegt. Zudem habe der private Konsum zugenommen. Der Wohnimmobilienmarkt befinde sich allerdings weiter in einer schwachen Verfassung. Die Fed-Einschätzung stimmt mit dem Bild einiger Ökonomen überein, die zuletzt ihre Wachstumsprognosen für die erste Jahreshälfte erhöht hatten. Im dritten Quartal 2010 war die US-Wirtschaft um 2,6 Prozent gewachsen. Diese Rate gilt als zu bescheiden, um zu einer Senkung der hohen Arbeitslosenrate von 9,4 Prozent beizutragen. Auch der Arbeitsmarktbericht für Dezember liess auf die erwünschte Verbesserung warten: Die Stellenzahl stieg schwächer als von Volkswirten prognostiziert. Entscheidend für die künftige Geldpolitik der US-Notenbank wird die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sein. Denn im Gegensatz zu anderen Zentralbanken hat die Federal Reserve mehrere Aufträge gleichzeitig und soll auch mithelfen, dass in den Vereinigten Staaten Vollbeschäftigung herrscht. Davon sind die USA trotz einiger Hoffnungszeichen in der jüngsten Zeit weit entfernt. Umstrittener Geldregen Um den Arbeitsmarkt zu beleben hatte Fed-Chef Ben Bernanke im November eine weitere massive Geldspritze über 600 Milliarden Dollar für die US-Wirtschaft angekündigt - Monat für Monat gut 75 Milliarden Dollar bis zum Sommer. Dieser Geldregen hat im In- und Ausland wegen seiner Nebenwirkungen - Inflation in den USA und Kapitalimporte in Schwellenländer - zu teils heftiger Kritik geführt. Nicht zuletzt bekommt Bernanke auch aus dem eigenen Haus deshalb Gegenwind.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch