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Peter Kappler tritt als Chef des Luxus-Labels Jet Set zurück

Der Geschäftsführer des Luxus-Sportmode-Labels Jet Set, Peter Kappler, ist per sofort zurückgetreten.

Die Marke ist ein Tochterunternehmen der Gaydoul Group um den ehemaligen Denner- Besitzer Philippe Gaydoul. Ein Sprecher der Gaydoul Group bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda den sofortigen Rücktritt von Kappler, welcher von der «Handelszeitung online» vermeldet worden war. Zu den Hintergründen des Rücktritts wollte er keine Angaben machen. Kappler wurde 2007 Eigentümer von Jet Set. Im Februar 2010 sicherte sich dann die Gaydoul Group die Mehrheit am Unternehmen. Kappler blieb allerdings Aktionär und Geschäftsführer. Philippe Gaydoul hatte bei der Übernahme angekündigt, Jet Set zur führenden Luxusmarke ausbauen zu wollen. Jet Set erwirtschaftet gegenwärtig einen Jahresumsatz von 20 Millionen Franken. 1992 hatte das im Jahr 1969 gegründete Label noch gegen 100 Millionen Franken umgesetzt. Jet Set-Boutiquen finden sich in den Schweizer Skiorten St. Moritz, Davos, Arosa und Crans-Montana VS, und auch im Ausland. Das Sportmode-Label war nach dem Modeunternehmen Navyboot sowie dem Strumpfmode-Haus Fogal die dritte Marke, welche in der Holdinggesellschaft Gaydoul-Schweri aufging. Philippe Gaydoul sprach daraufhin von einem «Marschhalt». Weitere Zukäufe gebe es vorerst nicht. Gaydoul ist der Enkel von Denner-Gründer Karl Schweri.

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