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Postbank - Gebot der Deutschen Bank ist angemessen

Frankfurt Die Postbank empfiehlt ihren freien Aktionären die Annahme des Übernahmeangebots der Deutschen Bank.

Die gebotenen 25 Euro je Aktie seien angemessen, teilte das deutsche Institut am Mittwoch mit. Vorstand und Aufsichtsrat begrüssten das Übernahmeangebot der Deutschen Bank. Insbesondere sei hervorzuheben, dass die Postbank als selbstständige Aktiengesellschaft mit einem eigenständigen Markt- und Markenauftritt erhalten werden solle. Die Postbank-Aktionäre müssen sich bis zum 24. November entscheiden, ob sie die Offerte des deutschen Branchenprimus annehmen oder nicht. Die in Aussicht gestellten 25 Euro je Aktie entsprechen dem gesetzlichen Minimum. Aktionärsschützer hatten den privaten Anlegern daher geraten, das Ende der Frist abzuwarten und auf einen höheren Preis zu spekulieren. Die Deutsche Bank, die noch dieses Jahr die Mehrheit erreichen will, besitzt zurzeit über 30 Prozent an der Postbank. Rund 30 Prozent der Postbank-Aktien sind im Streubesitz, 40 Prozent liegen bei der Deutschen Post. Durch Vereinbarungen mit dem Logistikkonzern bekommt die Deutsche Bank 2012 und 2013 dessen Aktienpaket. Insgesamt zahlt sie 6,3 Mrd. Euro für das grösste deutsche Privatkundeninstitut mit seinen gut 14 Mio. Kunden.

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