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Ratingagentur: EFSF-Aufstockung könnte Länderratings belasten

Washington Eine mögliche Aufstockung des vorläufigen Rettungsschirms EFSF könnte sich nach Einschätzung der Ratingagentur S&P negativ auf die Kreditwürdigkeit der Euro-Zonen- Staaten auswirken.

Die verschiedenen Alternativen könnten unterschiedliche Konsequenzen haben - auch auf führende Euro-Staaten wie Frankreich und Deutschland, sagte S&P-Experte David Beers am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Details nannte Beers nicht. Der EFSF soll künftig ein Kreditvolumen von 440 Milliarden Euro haben. Es gibt Überlegungen, den Rettungsschirm beispielsweise über Hebelwirkungen zu erweitern. Die USA aber auch China und Kanada drängen die Euro-Länder zu einer Aufstockung. EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte zuletzt zu, dass die Europäer nach der schon verabredeten EFSF-Stärkung darüber sprechen würden, wie man möglichst viel aus dem Geld machen und eine «Hebelwirkung» entfalten könne. «Wir suchen einen Mechanismus, wie wir aus einem Euro im EFSF fünf machen können», beschrieb ein EU- Diplomat die Aufgabenstellung. Beers betonte diesbezüglich, es sei offensichtlich, dass die «Hebelwirkungen» nicht ohne Grenzen angewendet werden könnten.

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