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RUAG zurück in Gewinnzone

Der Technologie- und Rüstungskonzern RUAG ist weiter gewachsen und zurück in der Gewinnzone.

Nachdem 2009 Abschreiber in der Sparte Flugzeugteile einen Verlust von 107 Millionen Fr. verursacht hatten, erzielte die Gruppe 2010 wieder einen Gewinn von 92 Millionen Franken. Der Umsatz wuchs um 5,9 Prozent auf 1,796 Milliarden Franken, wie die RUAG am Donnerstag mitteilte. Das Wachstum stammte hauptsächlich aus dem Raumfahrtgeschäft mit der Mitte 2009 übernommenen Oerlikon Space, aus dem Unterhaltsgeschäft für die militärischen Luftfahrzeuge sowie aus dem Flugzeugstrukturbau. 52 Prozent des Umsatzes erzielte das bundeseigene Unternehmen mit zivilen Anwendungen, 48 Prozent mit militärischen. Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) blieb mit 35 Prozent des Umsatzes bedeutendster Einzelkunde. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von - 113 Millionen Fr. im Vorjahr auf 98 Millionen Franken. Vier von fünf Divisionen arbeiteten profitabel. Einzig die Aviatik-Sparte schrieb mit einem EBIT von -11 Millionen Fr. rote Zahlen. Grund sind Sonderabschreiber und Restrukturierungsrückstellungen von 30 Millionen Franken, baut doch die RUAG wegen Kürzungen im deutschen Verteidigungsbudget am Standort Oberpfaffenhofen bei München Kapazitäten ab. In der Technologie-Division wird, wie angekündigt, das Werk in Plan-les-Ouates GE bis Mitte 2012 geschlossen, falls es nicht verkauft werden kann. Das Werk zählte 52 Angestellte. Die Division erzielte dank Auflösung von Wertberichtigungen einen EBIT von 21 Millionen Franken. Am meisten Betriebsgewinn erwirtschafteten die Sparten Ammotec (Kleinkalibermunition) mit 31 Millionen Fr. und Defence (Landstreitkräfte) mit 32 Millionen Franken. Die Zahl der Mitarbeitenden des gesamten Konzerns stieg um 185 auf 7719. Notiz an die Redaktion: Folgt mehr nach BMK bis 1700

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