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Russland will mit Privatisierungen 42 Milliarden Euro einnehmen

Moskau Mit dem Verkauf von Staatsanteilen an mehreren grossen Unternehmen plant die russische Regierung in den kommenden fünf Jahren Einnahmen in Höhe von umgerechnet 42 Mrd.

Euro. Betroffen sind unter anderem der Ölriese Rosneft und die Sberbank. Auch die russische Staatsbahn RZhD werde privatisiert, teilte der russische Vize-Ministerpräsident Igor Tschuwalow am Mittwoch mit. Insgesamt würden staatliche Anteile an 900 Betrieben an private Eigentümer verkauft. Die endgültige Liste müsse aber noch von Präsident Dmitri Medwedew abgesegnet werden, sagte Tschuwalow. Nach dem Ende der Sowjetunion hatte eine chaotisch verlaufende Privatisierungswelle in Russland zum Entstehen einer neuen Schicht von Superreichen geführt. Die sogenannten Oligarchen kontrollieren noch heute grosse Teile des russischen Wirtschaftslebens.

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