Zum Hauptinhalt springen

Russland will Verquickung zwischen Staat und Firmen reduzieren

Moskau Russland will den Verquickungen zwischen Staat und Firmen einen Riegel vorschieben.

Minister müssten ihre Stellen als Verwaltungsratspräsidenten aufgeben, sagte der Wirtschaftsberater im Präsidialamt, Arkadi Dworkowitsch, am Donnerstag. Demnach muss der Vize-Ministerpräsident Igor Setschin sein Amt als Verwaltungsratspräsident des grössten russischen Ölkonzerns Rosneft niederlegen. Setschin steht hinter der nun gestoppten Allianz mit BP. Finanzminister Alexej Kudrin darf künftig nicht mehr für die staatlich kontrollierte Bank VTB arbeiten und Transportminister Igor Lewitin muss auf seinen Job als Aeroflot-Verwaltungsrat verzichten. Dworkowitsch zufolge kann allerdings der erste stellvertretende Ministerpräsident Russlands, Viktor Subkow, seinen Chefposten im Verwaltungsrat bei Gazprom behalten. Lediglich aus dem Direktorium der russischen Agrarbank müsse er ausscheiden. Ein Sprecher von Ministerpräsident Wladimir Putin wollte sich nicht äussern. Aus Regierungskreisen verlautete, der Schritt habe nur «kosmetische» Auswirkungen auf die Unternehmenspolitik. Die Regierung werde weiterhin die Richtung vorgeben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch