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Schwacher Finanzsektor drückt Schweizer Börse ins Minus

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Donnerstag im Minus beendet.

Händlern zufolge bestimmte eine Kombination aus Gewinnmitnahmen und Konjunkturängsten das Marktgeschehen. Das wichtigste Schweizer Aktienbarometer SMI schloss 0,31 Prozent tiefer auf dem Stand von 6450,03 Zählern (Tagestief 6397). Der breite SPI sank um 0,32 Prozent auf 5947,07 Punkte. Klar schwächster Wert waren Actelion (-5,8 Prozent). Das Pharmaunternehmen hat seine Generalversammlung abgehalten, an der es zum «Showdown» zwischen dem Verwaltungsrat und dem britischen Hedgefund Elliott Advisors um die Zukunft des Unternehmen kam. Mit der Niederlage von Elliot sei die Übernahmephantasie fürs erste aus dem Titel verschwunden, was viele Investoren zum Verkauf bewogen habe, sagte ein Händler. Sehr schwach präsentierten sich auch die Aktien von ZFS (-3,5 Prozent). Der Versicherer hat seine Quartalszahlen veröffentlicht und dabei die Erwartungen sowohl beim Betriebs- als auch beim Reingewinn verfehlt. Auch zyklische Titel wie etwa Holcim (-2,5 Prozent), Adecco (-2,2 Prozent), Geberit (-1,4 Prozent), Richemont (-1,3 Prozent) oder ABB (-1,1 Prozent) verloren an Terrain. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass die jüngsten Konjunkturzahlen aus den USA für etwas Ernüchterung gesorgt hätten. Auch die Banken zeigten sich schwächer: UBS verloren um 1,8 Prozent, Julius Bär um 1,0 Prozent und CS um 0,9 Prozent. Marktbeobachter erwähnten in diesem Zusammenhang schwache Quartalszahlen der Mitbewerber SocGen, BBVA und Lloyds. Transocean ( 3,8 Prozent) beendeten das Blue-Chips-Feld an der Spitze. Die am Vorabend veröffentlichten Quartalszahlen wurden anfänglich schlecht aufgenommen, positive Aussagen des Konzernchefs am Nachmittag führten dann aber zum Umschwung. Im Gleichschritt zogen auch die Aktien des Ölservice-Anbieters Weatherford ( 1,7 Prozent) an. Swiss Re ( 1,8 Prozent) zählte ebenfalls zu den besten Werten. Der Rückversicherer erlitt im ersten Quartal aufgrund hoher Kosten durch Naturkatastrophen zwar einen Verlust. Dieser fiel aber nicht so hoch aus wie von Analysten befürchtet.

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