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Schweizer Banken glauben an SNB-Zinserhöhung Zinssätze für Kassenobligationen werden erhöht Hintergrund

Kassenobligationen werden für Anleger wieder attraktiver.

Nachdem die Zürcher Kantonalbank (ZKB) am 30. März die Zinssätze für die festverzinslichen Wertpapiere erhöht hatte, hat am Montag auch die Migros Bank Anpassungen vorgenommen. Als Grund nennt die Migros Bank die mögliche Leitzinserhöhung der Schweizerischen Nationalbank (SNB). «Die Europäische Zentralbank dürfte noch diese Woche eine Zinserhöhung vornehmen. Dies ermöglicht der SNB, demnächst nachzuziehen», sagte Albert Steck, Mediensprecher der Migros Bank, auf Anfrage. Die Zinsen für Kassenobligationen sind je nach Laufzeit um 1/8 bis 1/4 gestiegen. Bei einer Laufzeit von beispielsweise sechs Jahren erhalten Kunden der Migros Bank neu einen jährlichen Zins von zwei Prozent. Die Zinssätze für Kassenobligationen waren für die Anleger lange Zeit unattraktiv, weil sie kaum mehr Zinserträge generierten als normale Sparkonti. Die Raiffeisen Bank hält sich mit einer Zinsanpassung vorläufig noch zurück. Der Markt werde genau beobachtet. Konkrete Pläne zur Erhöhung der Zinssätze seien aber keine vorhanden, betonte Raiffeisen-Sprecher Franz Würth. Auch die Grossbank Credit Suisse wartet noch zu, schliesst Zinserhöhungen laut einem Sprecher aber nicht aus. Bereits von Ende Januar bis Mitte Februar hatten viele Finanzinstitute ihre Zinssätze noch oben angepasst. Sie reagierten damit auf den Geldabfluss bei den Kassenobligationen. Vielen Anlegern waren die Zinssätze zu tief.

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