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Schweizer Börse mit leichten Verlusten nach US-Konjunkturdaten

Der Schweizer Aktienmarkt ist am Freitag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen und hat damit die Ende vergangener Woche eingeleitete Konsolidierungsphase fortgesetzt.

Zum zweiten Mal im Oktober ergab sich somit eine negative Wochenbilanz. Belastet wurde die Stimmung einerseits von der aus Anlegersicht bisher eher enttäuschend verlaufenen Berichtssaison sowohl in den USA als auch in der Schweiz. Andererseits bremsten neue Daten zur Konjunktur in den USA die Kauflaune von Investoren. Der Swiss Market Index (SMI) gab 0,09 Prozent auf 6600,84 Punkte nach. Im Wochenvergleich ergab sich somit ein deutliches Minus von 2,3 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor 0,01 Prozent auf 6097,07 Punkte. Den stärksten Wertverlust verzeichneten die Aktien des Personalvermittlers Adecco (-5,1 Prozent), nachdem die US-Grossbank Goldman Sachs ihr Kursziel für die Titel gesenkt hatte. Mit einem deutlich tieferen Kurs gingen auch die Anteilsscheine des Warenprüfers SGS (-1,3 Prozent) aus dem Handel. Der Genfer Konzern hat zwar an einem Investorenanlass in Südafrika seine Prognosen fürs Jahr 2014 bestätigt. Der Aktienkurs habe allerdings vor kurzem erstmals die Marke von 2000 Franken überschritten, weshalb die Aktie entsprechend hoch bewertet sei, hiess es im Markt. Noch keinen Boden hat der Verlauf des Aktienkurs der ABB (-1,4 Prozent) gefunden, der seit gut einer Woche nach unten tendiert. Von der etwas gedämpften Stimmung an der Börse wurden auch verschiedene Aktientitel von Finanzinstituten gebremst. Am meisten an Börsenwert verloren dabei der Rückversicherer Swiss Re (-1,1 Prozent), der Lebensversicherer Swiss Life (-0,9 Prozent), die Grossbank UBS (-1,0 Proeznt) sowie die Credit Suisse (-0,9 Prozent. Einen Kursgewinn verbuchen konnten dagegen der Luxusgüterkonzern Richemont ( 1,6 Prozent), der Hörgerätehersteller Sonova ( 1,3 Prozent) und der Bauchemie- und Klebstoffhersteller Sika ( 1,5 Prozent).

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