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Schweizer Börse schliesst schwächer - Bankenwerte unter Druck

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag schwächer geschlossen.

Das Handelsgeschehen sei über weite Strecken eher ruhig verlaufen und die Umsätze seien entsprechend bescheiden ausgefallen, kommentierte ein Händler. Zu Handelsschluss erfolgten allerdings einige verstärkte Abgaben, die den Leitindex auf das Tagestief gedrückt hatten. Zu den grössten Verlierern zählten die Bankenwerte, die europaweit wegen der Ergebnisse des irischen Bankenstresstests unter Druck standen. Der Swiss Market Index (SMI) schloss um 0,64 Prozent tiefer auf 6357,55 Punkten. In den ersten drei Monaten dieses Jahres verlor der SMI nach wechselvollem Verlauf um 1,2 Prozent. Der breite Gesamtmarkt Swiss Performance Index (SPI) verlor ebenfalls leicht an Boden und fiel um 0,52 Prozent auf 5791,55 Punkte. Stärkere Verluste im SMI erlitten die UBS- (-1,7 Prozent) und Credit-Suisse-Titel (-1,2 Prozent) im Zuge der eruopaweiten Abgaben. Ebenfalls deutliche Einbussen verzeichneten die Aktien des Computerzubehör-Herstellers Logitech (-1,6 Prozent) und des Versicherers Swiss Life (-1,4 Prozent). Zu den grösseren Verlierern zählten die konjuktursensitiven Titel der Ölbohrfirma Transocean (-1,2 Prozent) sowie des Stellenvermittlers Adecco (-1,1 Prozent). Auch die Aktien von Zurich Financial Services (-1,0 Prozent) verloren deutlich, nachdem der Versicherer im Vorfeld der Generalversammlung eine Schadenschätzung zu den jüngsten Naturkatastrophen in der Region Asien-Pazifik seit Anfang Jahr abgegeben hatte. Die Titel des Rückversicherers Swiss Re ( 2,4 Prozent) führten dagegen den Swiss Market Index an. Verluste in den defensiven Werten sorgten auch dafür, dass die Schweizer Indizes teils etwas schlechter als die europäischen Leitbörsen abschnitten. So drückten die Titel von Nahrungsmittelhersteller Nestlé (-0,9 Prozent) sowie die Aktien der Pharmariesen Novartis (-0,6 Prozent) und Roche (-0,5 Prozent) auf den SMI.

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