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Schweizer KMU befürchten Margeneinbussen

Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Schweiz blicken dem Jahr 2012 mit gemischten Gefühlen entgegen.

Laut einer Umfrage des Schweizerischen KMU Verbandes befürchten 43,6 Prozent einen Rückgang von Marge und Gewinn. Nur 10,5 Prozent rechnen mit einer Verbesserung. Dies zeige den Pessimismus bei den KMU, welcher nicht zuletzt von zahlreichen Medienmitteilungen, Gewinnwarnungen oder nur wenig optimistischen Wirtschaftsprognosen geschürt werde, schreibt der Verband in einem Communiqué vom Montag. Beim Umsatz rechnet je rund ein Viertel der über 4200 befragten KMU aus allen Branchen mit einer Zunahme respektive einer Abnahme. Im vergangenen Jahr stagnierte der Umsatz gemäss den Angaben bei 37,5 Prozent der Schweizer KMU. 36 Prozent konnten zulegen, nur 26,5 Prozent verbuchten einen Rückgang. Damit erwiesen sich die KMU, die als Rückgrat der Wirtschaft gelten, einmal mehr als robust. Gut ein Fünftel der Betriebe konnte neue Arbeitsplätze schaffen, nur bei 12,3 Prozent kam es zum Stellenabbau. Die KMU konnten überdies ihre Anliegen an den Branchenverband formulieren: Genannt wurden unter anderem Abbau von staatlicher Bürokratie und Administration, Weiterbildung, einfacheren Zugang zu Krediten oder Vorfinanzierung, Steuerrückvergütung im Falle eines Verlustjahres oder bessere Unterstützung vom Staat für Lehrbetriebe.

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