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Schweizerische Post Economiesuisse fordert gleiche Rahmenbedingungen für alle Anbieter

Der Wirtschaftsdachverband economiesuisse fordert angesichts der hohen Postgewinne eine vollständige Öffnung des Postmarkts.

Dadurch würden in Zukunft die Gewinne nicht nur bei der Post, sondern auch bei den Kunden anfallen. Die Post sei finanziell bestens aufstellt, heisst es in einer Mitteilung von economiesuisse vom Donnerstag. Nach wie vor profitiere sie von hohen Sendungsmengen, hervorragend ausgebauten Verkehrswegen, hoher Bevölkerungsdichte sowie einer für sie optimalen Gesetzeslage im Schweizer Postmarkt. Per 1. April passe die Post ihre Preise nach oben und ihre Leistungen nach unten an, kritisiert economiesuisse. Betroffen sind unter anderem eingeschriebene Brief, Nachnahmesendungen und Massensendungen. Aus Kundensicht besteht daher laut economiesuisse Handlungsbedarf, der «zumindest teilweise auf dem Verordnungsweg angegangen werden muss». Die wettbewerbliche Benachteiligung privater Anbieter sei zu eliminieren und das Monopol auf Briefe bis 50 Gramm Gewicht abzuschaffen. Die Grundversorgung sei dabei keinesfalls in Gefahr. Eine vollständige Marktliberalisierung mit einheitlichen Rahmenbedingungen für alle Anbieter bringt laut economiesuisse für den Kunden hochstehende Angebote, günstige Preise und eine verbesserte Grundversorgung.

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