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Schwellenländer: Wer kann, kauft sich Luxusprodukte

Teure Produkte gehören in den Schwellenländern zu den am schnellsten wachsenden Konsumgütern.

Der Run auf Louis Vuitton, Burberry & Co. folgt laut der Credit Suisse (CS) in den aufstrebenden Volkswirtschaften dabei überall dem gleichen Muster. Obschon die Top-Marken nur sehr Wenigen vorbehalten sind, ist der Glaube an wachsenden Wohlstand in den Schwellenländern gross: 38 Prozent von 13'000 Menschen, welche die CS in sieben Ländern nach ihrem Konsumverhalten befragt hat, rechnen mit einer Verbesserung ihrer Finanzen in den nächsten sechs Monaten. Nur 9 Prozent befürchten, weniger Geld in der Tasche zu haben. Schon bei Haushalten mit einem monatlichen Durchschnittseinkommen von mindestens 1000 Dollar geht der Trend laut der CS in Richtung Güter des gehobenen Bedarfs. Alltagsprodukte wie typischerweise eiweissreiche Nahrung und Wasser in Flaschen sind bei jener grossen Mehrheit begehrt, die unter dieser Einkommensstufe liegt. Die CS hat die am Montag präsentierte Umfrage in den wichtigsten vier Schwellenmärkten Brasilien, Russland, Indien und China sowie in Ägypten, Indonesien und Saudi-Arabien durchgeführt. Besonders optimistisch sind die Chinesen und Brasilianer. In Indien und China herrscht laut CS zudem eine ausgeprägte Sparkultur, während die Brasilianer ihr Geld in der Regel ausgeben. Nach Einschätzung von CS-Analyst Kevin Lyne-Smith haben es Luxusgüterkonzerne wie Richemont oder LVHM oder Anbieter von Edelkarossen wie BWM leichter, auf diesen Märkten zu expandieren als internationale Anbieter von Alltagsprodukten. Dort behaupten sich lokale Marken gegenüber der internationalen Konkurrenz.

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