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Smirnoff-Brenner Diageo profitiert von Durst in Schwellenländern

London Der britische Spirituosen-Konzern Diageo mit Marken wie Smirnoff-Wodka, Guinness-Bier und Johnnie Walker-Whisky erwartet in diesem Jahr auf Grund der Trinkfreude in Schwellenländern einen höheren Gewinn.

Der operative Gewinnanstieg werde wohl über den im abgelaufenen Geschäftsjahr (bis Juni) erzielten zwei Prozent liegen, sagte Konzernchef Paul Walsh am Donnerstag. Damit bliebe der Weltmarktführer aber hinter den Zielen des Rivalen Pernod Ricard, der sein Ziel für das jährliche Gewinnwachstum jüngst auf drei bis vier Prozent angehoben hatte. Während Pernod Ricard das Wachstum vor allem in den USA, Osteuropa und im Duty free-Handel erzielen will, setzt Diageo auf das Geschäft in Lateinamerika, Afrika und Asien. In diesen Ländern erwirtschaftet die britische Gruppe bereits ein Drittel der Einnahmen. In Europa und Nordamerika war die Nachfrage dagegen schwach. Insgesamt verbuchte Diageo eine deutliche Erholung der Nachfrage, so dass im Gesamtjahr ein Umsatzplus von zwei Prozent herauskam. Der operative Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr lag mit umgerechnet 3,36 Mrd. Euro dank der Erholung von Januar bis Juni im Plan.

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