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Sportbahnen Filzbach haben Bilanz deponiert

Die Sportbahnen Filzbach AG am Kerenzerberg haben die Bilanz deponiert und Konkurs angemeldet.

Es habe die Gefahr einer Überschuldung bestanden, zudem hätten Probleme mit der Liquidität gedroht, teilte Verwaltungsratspräsident Jakob Kamm am Donnerstag mit. Der Verwaltungsrat habe seit rund drei Jahren um die Zukunft der Bahn gekämpft, schreibt Kamm. Jetzt sei der Punkt gekommen, «wo wir keine weiteren Möglichkeiten mehr sehen». Der letzte Hoffnungsschimmer sei das Tourismusprojekt «Welantia» gewesen. Bei der Realisierung hätten aber nicht alle Partner vom Projekt überzeugt werden können. Laut Kamm wird voraussichtlich ein Sachverwalter eingesetzt mit dem Auftrag, die Gesellschaft zu den besten Konditionen zu verkaufen. Ob und wann sich die Räder der Sportbahnen im glarnerischen Filzbach wieder drehen, liege nun nicht mehr in der Hand des Verwaltungsrates. Wieviele Angestellte durch den Konkurs die Arbeit verlieren, wollte Kamm auf Anfrage nicht sagen. Er verwies auf die Medienmitteilung, in der dazu keine Angaben gemacht werden. Bekannt sind die Sportbahnen in Filzbach auf einem Hochplateau über dem Walensee vor allem wegen der Rodelbahn. Zum Angebot gehören auch eine Sesselbahn, ein Hochseilgarten und ein Bikepark.

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