Zum Hauptinhalt springen

Starker Franken setzt Schweizer KMU zu

Der starke Franken setzt den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz zu.

Ihr Exportgeschäft wird im vierten Quartal unter Druck kommen, wie Untersuchungen der Credit Suisse und der Exportförderungsorganisation OSEC zeigen. Das Wachstum der Exporte werde sich im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich verlangsamen, gegenüber dem vorangegangenen Quartal dürften die Exporte sogar leicht zurückgehen. Zweiter negativer Faktor neben der Währungskurse sei die nachlassende Konjunktur im Ausland, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Gemäss OSEC belastet der starke Franken die Exporte von zwei Drittel der 200 befragten KMU. Im zweiten Quartal hatte erst rund die Hälfte der Befragten angegeben, wegen ungünstiger Wechselkurse weniger ausführen zu können. Die Credit Suisse untersuchte die ausländische Nachfrage nach Schweizer Produkten. Ihr Exportbarometer signalisiert mit &0,6 Prozent weiterhin einen Anstieg. Es sei aber eine schwächere Tendenz auszumachen. Die von der OSEC untersuchte Stimmung der inländischen Exporteure sank stärker; der Indikator erreichte 47 von 100 möglichen Punkten. Ein Wert unter 50 signalisiert einen Rückgang der Exporte zum Vorquartal. Besonders Exporteure von Dienstleistungen sowie die Papier-, Metall- und Konsumgüterindustrie erwarten nachlassende Verkäufe im Ausland. Weiter zulegen dürften hingegen die Sektoren Maschinenbau, Elektrotechnik, Präzisionsindustrie und Chemie/Pharma. Wichtigster Exportmarkt bleibt in den nächsten sechs Monaten Europa, 85 Prozent der KMU werden in diese Region exportieren. 51 Prozent der KMU werden ihre Güter in die Region Asien/Pazifik ausführen, 37 Prozent nach Nordamerika, 31 Prozent in die Region Naher Osten/Afrika und 20 Prozent nach Südamerika.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch