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Streit um Facebook-Gründung geht weiter

San Francisco/Berlin Der Streit um die Gründung des Online-Netzwerks Facebook ist in eine neue Runde vor Gericht gegangen.

Die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss behaupten, Mark Zuckerberg habe ihnen die Idee für Facebook gestohlen. Sie wollen nun einen Vergleich aus dem Jahr 2008 kippen. Sie hatten damals einen Deal im im Volumen von 65 Millionen Dollar ausgehandelt - was sie jetzt angesichts der aktuellen Bewertung von Facebook mit 50 Milliarden Dollar für zu wenig halten. Eine Entscheidung wird erst in einigen Monaten erwartet. Nachdem ein US-Bundesrichter die Forderung der Zwillinge bereits abgelehnt hatte, gingen sie am Dienstag (Ortszeit) vor ein Berufungsgericht in San Francisco. Die Winklevoss-Anwälte argumentieren, die Facebook-Seite habe die Brüder beim Aktienpreis über den Tisch gezogen. Zudem sei der Firmenwert zu niedrig angesetzt worden. Sie selbst hätten sich damals nach einer sechs Monate alten Mitteilung gerichtet, laut der Facebook mit 15 Milliarden Dollar bewertet worden sei. Laut «New York Times» räumte ein Anwalt der Zwillinge nun ein, dass sie bei den Vergleichsverhandlungen auch keine Frage nach dem aktuellen Unternehmenswert gestellt hätten.

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