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Studie: Schweizer Vorsorgesystem international auf Rang zwei

Die Schweizer Altersvorsorge schneidet in einem internationalen Vergleich gut ab: Sie belegt in einem von der Beratungs- und Anlagefirma Mercer erstellten Index den Rang zwei nach den Niederlanden.

Die Schweiz wurde neu in den Melbourne Mercer Global Pension Index aufgenommen, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch zur Studie heisst. Die Niederlande führt zum zweiten Mal in Folge die Rangliste an. Auf den Plätzen drei und vier liegen Schweden und Australien. China belegt Rang 14 (Vorjahr 10). Doch keines der 14 untersuchten Ländern erreichte die Höchstnote A. Diese würde ein Rentensystem als robust bezeichnen, die Leistungen als gut, die Ausrichtung als nachhaltig und das Mass an Integrität als hoch. Die Note B, welche auch die Schweiz erhalten hat, sagt aus, dass das Rentensystem über solide Strukturen verfügt und viele gute Merkmalen. Es weist jedoch einige Aspekte auf, die verbessert werden müssen. Zur Beurteilung wurden jeweils 40 Indikatoren ausgewertet. Konkret zeichne sich das Schweizer System dadurch aus, dass ein sehr grosser Teil der erwerbstätigen Bevölkerung adäquat versichert sei, heisst es in der Mitteilung. Als weitere Vorzüge nennen die Studienverfasser die Erhaltung und der hohe Schutz der erworbenen Ansprüche bei Stellenwechseln und bei finanziellen Schwierigkeiten der Vorsorgeeinrichtungen. Verbesserungsmöglichkeiten gebe es bei der Versicherung von Selbständigerwerbenden sowie Teilzeitbeschäftigten. Herausforderungen würden entstehen durch das im Vergleich zur Lebenserwartung tiefe Rentenalter. Zudem bestehe keine Pflicht, bei der Pensionierung einen Teil des Rentenkapitals aus der Pensionskasse als Rente zu beziehen, was sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft gewichtige finanzielle Nachteile haben könne.

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