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Telekom-Zulieferer Ascom will schneller wachsen

Ascom setzt sich neue Ziele: Der Telekom-Zulieferer hält an der radikalen Neuausrichtung der letzten Jahre fest.

Durch gezielte Investitionen will das Berner Traditionsunternehmen das Wachstum bis 2013 beschleunigen. Auf Gruppenstufe strebe Ascom eine EBITDA-Marge von 14 bis 15 Prozent im Jahr 2013 an, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Voraussetzungen dafür seien ein stabiles wirtschaftliches Umfeld und stabile Wechselkurse. Vornehmlich in die Sparte Wireless Solutions will Ascom zulegen. In den Jahren 2012 und 2013 sollen Wachstumsraten von 5 bis 10 Prozent erreicht werden. Die Division, die etwa Schwesternrufsysteme für Krankenhäuser und Altersheime herstellt, profitiere von der demographischen Entwicklung. Schon alleine wegen der Alterung der Bevölkerung sei mit einem Wachstum zu rechnen. Zudem würden immer mehr ältere und kranke Menschen zu Hause betreut, davon profitiere Ascom. Das Unternehmen will durch Zukäufe dieses Segment weiter stärken. LTE als Wachstumstreiber Auch bei der Netzwerk-Test-Sparte peilt Ascom für 2012 und 2013 ein Wachstum von 5 bis 10 Prozent an. Für Schub sorgen werde die Einführung der neuen Mobilfunkgeneration LTE. Diese erlaubt höhere Surfgeschwindigkeiten. In der Sparte Security Communication fokussiert sich Ascom auf den Heimmarkt. Von einem Ausstieg aus dieser Sparte will das Unternehmen aber nichts wissen. Eine Portfolio-Diskussion sei momentan nicht angebracht, sagte der stellvertretende CEO und designierte Firmenchef Fritz Mumenthaler. Für das Gesamtjahr 2010 weist Ascom eigenen Angaben zufolge ein organisches Wachstum auf und erreicht auf Stufe EBITDA die in Aussicht gestellte Marge von 11 bis 12 Prozent. Damit hat der Technologiekonzern die Zielsetzung für das abgelaufene Geschäftsjahr erreicht. Trotz der vom Markt wohlwollend bewertenden Mittelfristziele ist der Aktienkurs von Ascom am Mittwochmorgen gesunken. Grund ist laut Händlern der Abgang des erfolgreichen Konzernchefs Riet Cadonau. Er wechselt Mitte Jahr zum Schliesstechnikkonzern Kaba.

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