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Transocean erzielt im ersten Quartal weniger Umsatz und Gewinn Börse reagiert negativ auf die verhaltenen Zahlen

Der Tiefsee-Ölbohrkonzern Transocean hat im ersten Quartal 2011 weniger Umsatz und Gewinn erwirtschaftet als im Vorjahr.

Der Umsatz sank um 18 Prozent auf 2,14 Milliarden Dollar. Der Reingewinn erreichte mit 310 Millionen Dollar nicht einmal die Hälfte des Vorjahreswertes. Der Gewinn pro Aktie belief sich auf 0,96 Dollar nach 2,09 Dollar im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Das erste Quartal sei geprägt gewesen von einer sinkenden Nutzung der Bohrflotte und einer verringerte Umsatzeffizienz, hiess es. Vor allem die Flotten für tiefe und mittlere Bohrtiefen seien schwächer ausgelastet gewesen, weil sie wegen Vertragsvorbereitungen und grösseren Unterhaltsarbeiten länger in den Werften gestanden hätten. Zudem hätten bei der Tiefsee- und Ultratiefsee-Flotte höhere Sicherheitsanforderungen und die verbesserte Instandhaltung des Bohr- Equipments an der Umsatzmarge genagt. Kosten im Zusammenhang mit der gesunkenen Ölförderplattform «Deepwater Horizon» betrugen insgesamt 19 Millionen Dollar nach Steuern. Das Geld wird vor allem für Gebühren und höhere Versicherungsprämien aufgewendet, teilte das Unternehmen mit. Die Anleger zeigten sich am Donnerstag wenig erfreut: Bis nach 0930 Uhr haben die Aktien 0,6 Prozent verloren und standen bei 57,75 Franken, während sich der Gesamtmarkt, gemessen am Swiss Market Index (SMI), unverändert zeigte. Notiz an die Redaktion: Sie haben bereits in der Nacht zum Donnerstag eine Meldung zu diesem Thema erhalten. Neu: Redigiert und mit Börsenkurs ergänzt

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