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Trichet warnt vor Rückfall in den Protektionismus

Frankfurt Die Welt kann sich nach Einschätzung von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet keinen Rückfall in den Protektionismus leisten.

Es sei immer noch viel Arbeit nötig, das internationale Finanzsystem und die Wirtschaft gegen künftige Krisen zu rüsten, sagte Trichet am Dienstag in New York. Der Abbau der weltweiten Ungleichgewichte und die Umsetzung von Finanzreformen müssten weiterhin oberste Priorität besitzen. «Was wir heute brauchen, sind keine Kriege irgendeiner Art, sondern ein starkes und erneutes Bekenntnis zur Zusammenarbeit», sagte er. «Wir müssen gemeinsam Nein zu Protektionismus sagen.» Experten befürchten, dass die Schwäche des US-Dollars und die Kursanstiege der Währungen anderer Länder einen Abwertungswettlauf auslösen könnten. Manche warnten in diesem Zusammenhang vor einem Währungskrieg.

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