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Trotz Hagelzügen schafft Allianz Suisse etwas bessere Schadenbilanz

Der Versicherer Allianz Suisse hat im vergangenen Jahr den Gewinn leicht steigern können und ist mit Lebensversicherungen gewachsen.

Hagelzüge im Sommer konnten die Schadenbilanz insgesamt nicht trüben. Das Jahresergebnis beträgt 259,4 Millionen Franken, wie die Tochter des Münchner Allianz-Konzerns am Freitag mitteilte. Das Plus gegenüber dem Vorjahr beläuft sich somit auf 1,1 Prozent, wobei der Gewinn aus dem Verkauf der beiden Gesellschaften Alba und Phenix an die Helvetia-Gruppe aus der Darstellung ausgeklammert ist. Operativ legte das Schweizer Allianz-Geschäft um 0,9 Prozent auf 289,4 Millionen Fr. zu. Im Sommer 2011 kosteten Hagelzüge die Schadensparte der Allianz Suisse 67 Millionen Franken, im Vorjahr musste die Gesellschaft dafür mehr wegen Grossbränden bezahlen. Der Anteil der Schadenzahlungen und administrativen Kosten am Prämienvolumen (Combined Ratio) sank indessen von 95,6 auf 95,2 Prozent. Die Allianz Suisse führt dies unter anderem auf ein verbessertes Kostenmanagement zurück. Mit Schaden- und Unfallversicherungen nahm der Versicherer 1,74 Milliarden Fr. an Prämien ein, leicht weniger als im Vorjahr. Private Lebensversicherungen und die berufliche Vorsorge brachten ein Prämienvolumen von 2,14 Milliarden Franken, was ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber 2010 bedeutet.

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