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und Weltbank Währungsfonds-Chef attackiert China im Währungsstreit

Paris/Washington IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn attackiert China im Währungsstreit: Sollte die Volksrepublik ihre Währung nicht stärker aufwerten, könnte es zu einer neuen Krise kommen.

«Die Unterbewertung des Yuan ist die Quelle von Spannungen in der Weltwirtschaft, die dabei sind, zu einer Bedrohung zu werden», sagte Strauss-Kahn der französischen Zeitung «Le Monde» vom Donnerstag. Der Konflikt dürfte das am (morgigen) Freitag beginnende Treffen der Finanzminister der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) vor der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) bestimmen. Zuletzt wurden gar Warnungen vor einem Währungskrieg zwischen Industrie- und Schwellenländern laut. Die USA und die EU-Kommission werfen China vor, den Wechselkurs des Yuan künstlich niedrig zu halten und sich damit unfaire Vorteile im Aussenhandel zu verschaffen. Signale der Entspannung kamen von Japan und Südkorea. Japans Ministerpräsident Naoto Kan bekräftigte zwar die Bereitschaft seiner Regierung, gegen den Yen-Höhenflug erneut am Devisenmarkt einzuschreiten. Er erklärte zugleich aber auch den Willen zur Zusammenarbeit in Währungsfragen in der G7-Gruppe. Südkoreas Präsident Lee Myung Bak teilte mit, im Rahmen des Treffens des 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) im November sollte auch über eine Abstimmung in Wechselkursfragen gesprochen werden. Südkorea ist Gastgeber des nächsten G20-Gipfels.

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