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Unia droht mit Protesttag und Streiks

Das Bauarbeiterparlament der Gewerkschaft Unia hat am Samstag in Bern seine Forderungen nach einem Landesmantelvertrag bekräftigt.

Die Gewerkschaft droht gleichzeitig mit Protesten und Streiks. Die 130 Vertreter im Bauarbeiterparlament der Unia hätten mit Besorgnis davon Kenntnis genommen, dass die Vertragsverhandlungen in entscheidenden Punkten stockten, teilte die Gewerkschaft im Anschluss an die Versammlung mit. Insbesondere klemme es bei den verbindlichen Massnahmen gegen Lohndumping und bei der Lohnerhöhung für das kommende Jahr. In den kommenden Wochen finden noch zwei weitere Verhandlungsrunden zur Erneuerung des Ende Jahr auslaufenden Gesamtarbeitsvertrages statt. Falls bis Anfang November kein neuer Vertrag vorliegt, wollen die Bauarbeiter am 25. November einen landesweiten Protesttag durchführen und sich auf Streikmassnahmen vorbereiten. Es brauche einen neuen Landesmantelvertrag mit mehr Schutz, heisst es in der Unia-Mitteilung weiter. Sonst sei es nicht möglich, die aktuellen Probleme in den Griff zu bekommen. Denn wegen des hohen Druckes auf den Baustellen sei die Gesundheit der Bauarbeiter in Gefahr. Auch die Fälle von Lohndumping nähmen zu.

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